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ART

Das Projekt folgt einer Haltung, die eng mit dem Selbstverständnis der Österreichische Bundesforste verbunden ist: Ressourcen werden nicht ersetzt, sondern gepflegt, weiterentwickelt und in die nächste Generation überführt. Dieses Prinzip wird auf das bestehende Gebäude in der Artariastraße übertragen.


Das Wohnhaus der 1960er Jahre bildet eine wertvolle Ressource, seine Tragstruktur und Außenhülle als robustes Gerüst, bleibt erhalten und wird weitergenutzt. Der Entwurf verzichtet bewusst auf übermäßige Eingriffe und setzt auf ein präzises Weiterbauen im Bestand. Eingriffe erfolgen nur dort, wo sie funktional oder konstruktiv notwendig sind.

Wie der Wienerwald weiterwächst, wird auch dieses Gebäude weitergebaut: mit einem tragfähigen Bestand, einer neuen hölzernen Aufstockung und einem grünen Kleid an der Fassade. Die architektonische Haltung zeigt sich in vier klaren Eingriffen: AUF (Aufstocken), DURCH (Öffnen), IN (Umbauen) und AN (Erweitern). Straßenseitig wird das Gebäude durch französische Balkone und grüne Klappläden neu interpretiert und in die umgebende Bebauungsstruktur eingebettet. Gartenseitig formuliert das vorgelagerte Klima-Regal eine eigenständige Identität und vermittelt zwischen Architektur und Landschaft.

WETTBEWERBSGEWINN

ARTARIASTRAßE

WIEN

WOHNBAU

SANIERUNG

UMBAU

AUFSTOCKUNG
 


Auftraggeberin:
Österreichische Bundesforste

 

Visualisierung:

Schreiner Kastler

Wettbewerb 2025

In Planung

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